Ein Roma-Märchen: Der Geliebte

In dieser Folge hören Sie wieder einmal ein Märchen der Roma. Es heißt “Der Geliebte” und stammt aus der Sammlung “Gypsy Folk Tales” von Francis Hindes Groome. Ich habe es aus dem Englischen übersetzt. Die Musik zu dem Stück ist der achte Cut aus Peter Rosmaniths wunderbarer CD “Schneesand“.

Der Rote König und die Hexe

Nachttaxi meldet sich nach dem Sommer  zurück. In dieser Folge möchte ich ein Roma-Märchen aus Rumänien erzählen. Es stammt aus einer alten Sammlung von Francis Hindes Groome und ich habe es aus dem Englischen übersetzt.Dank wie immer an die Spender. Es kamen einige sehr großzügige Spenden für das Roma-Jugendzentrum Ambrela. Aber ich möchte anmerken, dass auch kleine Beträge eine große Hilfe sind. Übrigens leite ich die Spenden an Ambrela in der vollen Höhe weiter, das heißt die PayPal-Spesen trage ich.

Man kann sich natürlich auch für den Podcast erkenntlich zeigen.

Eine Nachricht für die Freunde von Hurentaxi: Ich nehme derzeit für den Vertrieb Hoanzl das Hörbuch auf. Es wird das Hurentaxi also in Studioqualität auf CD geben. Durch die Mitwirkung des jungen Jazzbassisten Manuel Mayr bekommt die Aufnahme eine ganz besondere Atmosphäre. Magdalena Steiner arbeitet an Entwürfen für das Cover.

Ach ja, und vergessen Sie doch bitte nicht, beim European Podcast Award Ihre Stimme abzugeben.

Sandra

Ein freundlicher Hörer hat mir geschrieben, dass die Folge über Mersiana das Beste gewesen sei, was er seit langem gehört habe. Den kompletten Kommentar, über den ich mich natürlich gefreut habe, können Sie auf der Podcast Homepage unter Mersiana nachlesen. Der freundliche Hörer hat auch die Hoffnung durchklingen lassen, dass die Geschichte keine vereinzelte Episode bleiben möge.

Hier also die nächste Geschichte aus der Serie über die Kinder von Shutka, sie trägt den Titel „Sandra“. Wie ich schon früher erwähnt habe: Shutka, eigentlich Šuto Orizari, ist eine Vorstadt von Skopje, Mazedonien, und eine der größten Romasieldungen Europas.

Wer das Jugendzentrum in Shutka unterstützen will, findet einen Spendenbutton auf www.ambrela.org. Bisherige Unterstützer haben von mir als Dank den Link zu einem besonderen kleinen Video erhalten. Ein Mädchen, dessen Namen ich leider nicht weiß, hat bei meinem Abschiedsfest im Mai dieses Jahres dieses wunderschöne Lied für mich gesungen. Das Minimalbudget, das Ambrela braucht, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, sind 220 Euro im Monat. Damit kann Wasser, Strom und Schulmaterial bezahlt werden. Wenn sich 44 HörerInnen zu einer monatlichen Spende von 5 Euro durchringen könnten, wäre das Minimalbudget gesichert.

Dank natürlich auch wieder an alle, die den Spendenbutton auf der Podcast-Homepage gedrückt haben.

Mersiana

Und wieder ist seit dem letzten Nachttaxi viel Zeit vergangen, wofür ich mich gleich einmal entschuldige. Auf den Grund werde ich gleich eingehen. Zuerst möchte ich mich noch bei allen bedanken, die seit der letzten Sendung den Spendenknopf für den Nachttaxi- Podcast gedrückt haben. Auch sie werden wieder ein Goodie erhalten, ich weiß noch nicht genau, in welcher Form.

Grund für die lange Pause ist eine Reise nach Mazedonien, um für ein neues Buch zu recherchieren. Diesmal geht es um Šuto Orizari, auch Shutka genannt, eine der größten Roma-Siedlungen Europas. Auch bei diesem Projekt beschränke ich mich nicht aufs Beobachten und Fragen, sondern ich helfe hier, das Jugendzentrum Ambrela aufzubauen. Der Text, den ich in dieser Folge bringe, handelt davon. Es warten zwar auch noch einige Folgen von „Hurentaxi” darauf, gepodcastet zu werden, doch werde ich zwischendurch in loser Folge Texte bringen, die mit dem neuen Projekt in Zusammenhang stehen.

Hier muss ich ein paar Worte zu den Zahlungsmodalitäten sagen. Wer sich für das Vergnügen, diesen Podcast zu hören, erkenntlich zeigen möchte, soll bitte den Spendenknopf auf der Podcast-Homepage anklicken. Geld, das über diesen Link hereinkommt, wandert in meine eigene Tasche. Wer aber das Jugendzentrum Ambrela unterstützen möchte, soll bitte den gleich aussehenden Knopf auf der Homepage von Ambrela anklicken. Geld, das über diesen Link hereinkommt, landet zwar auch auf meinem Konto, wird aber von mir an Ambrela weitergeleitet. Der Link zur Website von Ambrela ist hier: www.ambrela.org. Besonders wichtig wäre es, dass möglichst viele sich für eine regelmäßige monatliche Spende entscheiden, auch wenn der monatliche Betrag gering ist. Das funktioniert wie ein Dauerauftrag, der Betrag wird dann monatlich von der Kreditkarte abgebucht, natürlich nur solange, bis der Auftrag widerrufen wird.

Ein Hörer aus Deutschland, bei dem ich mich gleich herzlich bedanken möchte, hat mir heute eine Email geschickt mit dem Inhalt, dass er gerne 100 Euro für das Projekt spenden möchte, aber keine Kreditkarte hat, ich möchte ihm doch eine Kontonummer mitteilen, auf die der Betrag überwiesen werden kann. Auch diese Möglichkeit besteht also. Die Kontonummer wird auf Anfrage mitgeteilt.

Frühlingsfest in Šuto Orizari

Heute wieder ein kleiner Videobericht, den ich gemeinsam mit Jugendlichen aus Šuto Orizari im Rahmen des Projekts Shutka Reporter gestaltet habe.

Herdelezi ist das Frühlingsfest der Roma. Es wird am ganzen Balkan gefeiert, von Muslimen wie Christen, und auch nicht ausschließlich von Roma. Die Christen nennen das Fest Djurdjev Dan, St. Georgstag.

In Šuto Orizari dauert das Fest vier Tage. In den Tagen vor dem Fest wird erst einmal sauber gemacht. Teppiche werden vor dem haus gewaschen, die Böden geschrubbt, die Fenster geputzt. Wer sich Farbe kaufen kann, streicht das Haus neu an. Schafe werden in Lastwagen herangebracht, und jede Familie, die es sich leisten kann, kauft zumindest ein Lamm für die Feiertage.

Am 5. Mai besuchen die Roma eine heilige Quelle, die in Skopje hinter der St. Johannskirche entspringt. Man trinkt das heilige Wasser und benetzt sich den Scheitel damit. Das bringt Glück, und die jungen Leute erhoffen sich davon, einen Partner oder eine Partnerin zu finden.

An diesem Tag werden auch die Schafe geschlachtet und vor dem Haus zur Schau aufrgestellt. Die Häuser werden mit frischen grünen Blüttern geschmückt, oft stecken auch grüne Zweige hinter Scheibenwischern.

Am 6. Mai wird innerhalb der Familie gefeiert. Am dritten Tag von Herdelezi werden Verwandte und Freunde besucht. Die Jungen küssen den älteren Verwandten die Hand und wünschen “Bahtalo herdelezi”, “Glückliches Herdelezi” und bekommen oft ein kleines Geldgeschenk. Die Blaskapelle zieht von Haus zu Haus und wird mit Geldgeschenken belohnt.

Am vierten Tag wird im Freien gefeiert. Man trifft sich auf freiem Feld zum Grillen oder man grillt und isst vor dem Haus. Lautsprecher und ganze Soundsysteme werden vors Haus gestellt und beschallen die Straße mit Musik. Die Familien besuchen den Lunapark und am Abend gibt es ein großes Open-Air-Konzert.

Wenn Sie Shutka Reporter besuchen, werden Sie sehen, dass es auch dort einen Spendenknopf gibt ;-) Diese Spenden werden für den Aufbau des Jugendzentrums Ambrela verwendet.

Grüße aus Šuto Orizari

Ich bin wieder einmal in Mazedonien, in Šuto Orizari. Šuto Orizari liegt etwas außerhalb der Hauptstadt Skopje und ist die größte Roma-Siedlung Europas.

Ich helfe hier, das Jugendzentrum Ambrela aufzubauen (Website, Kontakte zu Entwicklungshilfeorganisationen und anderen Geldgebern) und führe das Internetprojekt Shutka Reporter mit Jugendlichen durch.

Das Video zeigt das Tanzprojekt, das derzeit in Ambrela läuft. Es wird geleitet von Muarem Abdi aus Šuto Orizari und Maria Weisshuhn aus Erfurt.