Flüchtlingsgeschichten

Sie wollen Sachen ins Flüchtlingslager Traiskirchen bringen? Na gut, dann nehm ich Sie umsonst mit. Ich war dieser Tage auch öfter in Traiskirchen. Das erste Mal habe ich Kindergewand hingebracht, und dann habe ich auf der Wiese Deutschunterrricht gegeben. Über die skandalösen Zustände im Flüchtlingslager brauche ich Ihnen ja nichts zu erzählen. Aber es ist wirklich schön zu sehen, wie viele Menschen kommen, um zu helfen. Dazu muss man kein Held sein, man muss nur ein bisschen seine eigene Schüchternheit überwinden. Hier finden Sie Links zu Organisationen, Vereinen, Pfarren, Flüchtlingsunterkünften usw., wo Sie sich beteiligen können.

http://www.asyl.at/adressen/initiativen.htm

http://www.sosmitmensch.at/site/home/article/1041.html

http://www.fluechtlinge-willkommen.at/

https://www.caritas.at/hilfe-beratung/migrantinnen-fluechtlinge/unterbringung-versorgung/fluechtlingswohnhaeuser/

Nicht nur in Traiskirchen, im ganzen Land gibt es Flüchtlinge, die ohne Kontakt zur Umwelt in irgendwelchen abgelegenen Unterkünften nichts zu tun haben als zu warten. Man muss nur hingehen. Deutschunterricht ist natürlich überall wichtig, aber man kann sie auch einladen, im Fußballverein mitzumachen oder beim Nähkränzchen oder was auch immer. Im Kassettenrecorder habe ich heute Musik aus Afghanistan und Syrien und dazwischen möchte ich Ihnen ein paar Flüchtlingsgeschichten erzählen. Ein paar Gedichte sind auch dabei.